Feine Popmusik mit Stil
Der aus Bozen stammende Christian Pitschl ist vor einigen Jahren nach Wien gezogen und arbeitet dort als Grafikdesigner. Wenn er nicht gerade seiner grafischen Kreativität nachgeht, lässt er seinem musikalischen Talent freien Lauf: Mit „Chris and the other girls“ hat Christian sein erstes Soloalbum aufgenommen und mit „Let go“ bei den Charts in der Südtiroler Radiowelt bereits ganz vorne mitgemischt. Mittlerweile kann man ihn auch mit seinem neuen Video „Lullaby“ auf GoTV sehen.
Bevor Christian den Schritt zur Solokarriere gemacht hat, war er Leadsänger der Indie-Punk-Band „Dressy Vagabonds“. Bereits während dieser Zeit hat der Bozner eigene Songs geschrieben. Hört man den Namen „Chris and the other girls“ erwartet man sich zunächst, dass man auch Girls singen hört. Dies ist aber reine Männersache vom Feinsten. CATOG ist keine Band mit fixen Bandmitgliedern, sondern das Soloprojekt von Christian Pitschl. Er wird live meist von den gleichen Musikern begleitet, auf dem Album „Let go“ jedoch sind verschiedene weitere Musiker zu hören. „Ich will in diesem Projekt keine demokratischen Entscheidungen, sondern Musik, die 100%-ig nach mir klingt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen“, begründet Christian sein Soloprojekt.
Die Songs von CATOG sind ruhig, relaxed und haben inhaltliche und musikalische Tiefe. Die Stimme des Sängers ist sexy-fesselnd, aber keineswegs von kitschigem Pathos. Man merkt, dass er seine Musik mit ganzem Herzen macht und das Projekt seinem musikalischem Talent Ausdruck verleiht. Sind denn die ganzen gefühlvollen Texte auch autobiografisch? „Wenn Geschichten erzählt werden, sind es meine Geschichten, wenn ich etwas schildere, ist es das Ergebnis meiner Beobachtung. (…) Ja, das meiste, wenn nicht alles, ist autobiografisch.“ Eine Botschaft möchte der 23-Jährige nicht weitergeben, er möchte „einfach nur so ehrlich und authentisch wie möglich Musik machen.“
Also, ein Besuch im Grazer ppc am 7. Juni zahlt sich sicher aus. Man darf es sich auf keinen Fall entgehen lassen, seine Ohren von „Chris and the other girls“ verwöhnen zu lassen. Der Songwriter freut sich schon auf das Konzert in Graz und lädt alle ein, „die was für feine Popmusik übrig haben.“
Extrem schön, liebe Daniela. Nach diesen Schilderungen werde ich wohl meinen Namensvetter besuchen müssen. Nach der Heimkehr aus dem p.p.c. folgt alsbald eine Kritik!