In zwölf Jahren um die Welt
„Am achten Juli gehe ich los. Oder am neunten, nach dem Endspiel“. Wann er zurückkommen wird, das weiß Andre Stöckl nicht auf zwei Tage genau. Zwölf Jahre hat er für seinen Marsch um den Erdball reserviert. Fünf Kontinente, 68 Länder, in etwa 76.000 Kilometer. Nach seiner Europa-Wanderung, etlichen anderen Märschen und Survival-Trainings ist der 32-jährige Grazer gerüstet.
Das Ziel vor Augen
Die eigentlichen Ambitionen sind aber nicht sportlicher Natur: „Die Herausforderung, die mich am Menschen interessiert, ist, wie er mit Einsamkeit umgeht. Die zweite ist, den Menschen offen zu begegnen und einen Austausch zu schaffen“. Für sich persönlich will Andre sich ein „ethnografisches Bild der Welt“ schaffen.
Mit dem eigens gegründeten Verein Bangea hat er seine Zentrale in Graz, die für die Organisation sorgt, die Bilder und Berichte aus aller Welt weiter verarbeitet und an die Öffentlichkeit trägt. Andre geht – wörtlich - zu den Menschen und will damit ein Zeichen setzen, „damit die Leute die Angst verlieren, denn Angst führt zu Aggressionen“.
Schritt für Schritt
Für die Ausrüstung und die Versicherung haben sich bereits Sponsoren gefunden. Aber das Projekt lebt auch von privaten Spenden, die jedoch nicht dem Wandersmann allein zugute kommen. In „kleine, zielorientierte Projekte“ wird das Geld investiert. So ist Andre in Österreich für das Grazer Raumwerk unterwegs, das offene Arbeitsstätten für Künstler schafft.
Jedes Jahr wird es außerdem eine Benefiz-Veranstaltung geben. Den Anfang macht ein Konzert am 29.Juni (Don Bosco, Beginn 19:30 Uhr). Die Hälfte der Erlöse geht an die Lebenshilfe Deutschlandsberg, die andere ist das Startkapital für den langen Marsch.
Näheres zum Projekt und zum Konzert auf der Allroundtheworld-Homepage. (http://www.allroundtheworld.com/)
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