Metzger-Elite brutzelt in Schwanberg
So heiß kann es gar nicht sein, dass sich echte Metzger von einem feinen Barbeque abhalten lassen. Während es gestern Abend in der Oststeiermark beinahe zur Apokalypse kam, wurde im südweststeirischen Schwanberg bei 30 Grad heftig gebruzelt. Über 60 österreichische Spitzen-Fleischer trafen sich gestern zum kollektiven Fachsimpeln und ließen sich währenddessen vom niederösterreichischen Barbeque-Weltmeister Adi Matzek begrillen.
"Bonus-Fleischer" beim Spanferkel-Spannen
Dreimal jährlich treffen sich die Mitglieder der sogennanten "Bonus-Fleischer-Vereinigung". Sie wurde 2000 gegründet und setzt sich derzeit aus 60 Qualitätsfleischern zusammen, die aus ganz Österreich kommen. Nicht jeder darf den Bonus-Fleischer-Titel tragen: "Bonus-Fleischer arbeiten kundenorientiert und legen großen Wert auf Qualität zum guten Preis. Bei uns gibt es auf Frischfleich immer 10% Preisreduzierung. Wir haben strenge Kriterien," weiß Vereinsleiter Johann Stabauer.
Als Grillchef kam gestern in Schwanberg kein geringerer in Frage als zweifacher Barbeque-Weltmeister Adi Matzek. Er bereitete den Feinschmeckern ein feines Spanferkerl zu und gab den Metzgermeistern einige Tipps zum Selbermachen:
Barbecue-Weltmeister Adi Matzek bei der Arbeit
8 Grundvorraussetzugnen für weltmeisterliches Grillen:
- hochwertiges Fleisch
- Qualitätsgriller (ab 150 Euro)
- Kotelett nicht mehrmals wenden (Farbgebung reicht)
- Fleischanstich mit Gabel vermeiden (sonst tritt köstlicher Saft aus)
- Ablöschen mit Bier oder Wein vermeiden
- stabile Zange
- Grillmeisterschürze
- bei Hitze nicht aufs Trinken und Kopfschutz vergessen


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